17.9.11

Siebziger Spätlese

Reinhard Jahn:
Die Stunde vor Mitternacht
Die Fernsehkommissare der 70er Jahre

Am besten, man geht in den Stunden vor Mitternacht auf die Pirsch, denn das Wild ist nachtaktiv. Es tummelt sich zwischen Spätnach-richten, Tagesrückblicken und den "Hinweisen auf unser Programm von morgen". Der erfahrene Zapper pirscht sich mit der Fernbedienung durch die Dritten Programme der ARD, schaut beim Ersten und Zweiten hinein und wirft einen Blick auf 3SAT. Irgendwann stößt man dann mit Sicherheit auf die ersten Spuren: Männer mit kinnlangen Koteletten und in engen Kunstlederjacken oder wimpernklim-pernde Naivblondinen auf Plateausohlen, die Sätze sagen wie: "Oh mein Gott, wenn ich das gewußt hätte!" oder "Nein, das halte ich für absolut unwahrscheinlich."

    Man entdeckt die Reifenspuren der Volkswagen-Käfer, in denen Polizisten in schlechtsitzenden Uniformen Streife fahren und über einen Telefonhörer am Armaturenbrett mit ihrer "Zentrale" re-den, man sieht sich Herren in dunklen Mänteln gegenüber, die in düsterem Ambiente um eine Leiche herumstehen, bis der kleinste von ihnen sagt: "Rehbeinchen, mach mal ein Protokoll!" Oder der größte von ihnen lenkt seinen Hundeblick durch seine Versicherungsvertreter-Brille und meint: "Harry..."
    Da lehnen wir uns gemütlich auf unserem Fernsehhochsitz zurück und sehen den Kommissaren der siebziger Jahre bei ihren Ermittlungen zu: Trimmel, Finke, Marek, Kressin. Keller und Der-rick. Veigl, Haferkamp und ein paar anderen, deren Namen wir nicht gespeichert haben. Dunkel kommt einem der eine oder andere Fall bekannt vor: Die Sache mit der Leiche auf der Transitautobahn - ha-ben wir den Film nicht damals mit unserer ersten oder zweiten Liebe gesehen und das Ende nicht mehr mitgekriegt, weil...
    Déja vu der Gesten und Rituale aus einer Zeit, als wir noch ohne Gleitsichtbrille fernsehen konnten: Haferkamps Frikadellen sind uns noch so vertraut, als hätten wir ihn erst gestern zuletzt eine essen gesehen; genau wie Trimmel, der zum Verhör erst einmal einen Kurzen kippt und sich seinen Stumpen anzündet. Und natürlich immer wieder "Rehbeinchen..." und "Harry..."

    Rehbeinchens Chef war der Übervater der Kommissare der siebziger: Erik Ode alias "Der Kommissar" Keller aus München, der im Januar 1969 seinen ersten Fall löste: "Toter Herr im Regen". Er war einer, der noch den Krieg mitgemacht hatte und deshalb seine Männer im Offizierston herumkommandieren konnte:. Grabert, der amerikanisierte Sunnyboy, Heines, der gesichtslose Tech und natürlich Harry Klein alias Fritz Wepper, der nach seinem Einsatz bei der "Brücke" (1959) nur noch schnell die Mittlere Reife gemacht zu ha-ben schien, ehe er in Kellers Team als Telefonhörerabnehmer antrat.

    "Der Kommissar" war ein Geisteskind des 1914 geborenen Herbert Reinecker, der 1936 die Zeitschrift "Jungvolk" redigiert hatte und dessen Schauspiel "Das Dorf bei Odesssa" 1942 im Bühnenvertrieb des Zentralverlages der NSDAP erschienen war. Er war so nachkriegs- und wirtschaftswunderdeutsch wie Michael Holms "Barfuß im Regen" oder "Schön ist es, auf der Welt zu sein" von Roy Black und Anita. Keller war Polizist und als solcher Beamter - nicht zu vergleichen mit seinem amerikanischen Kinokollegen "Dirty Harry" oder dem Popeye Doyle aus "French Connection I". 
    Als Polizist und Beamter bekam Keller es mit Groß- und Kleinbürgern zu tun, die sprachlos und sturzbetroffen auf den Toten starrten, der da vor der Schrankwand mit Goethe-Gesamtausgabe und Großem Brockhaus lag. Oder brutal niedergestreckt in der Toreinfahrt eines - natürlich - übel beleumdeten Nachtclubs, in dem sich die Nackttänzerinnen den BH immer erst dann abnahmen, wenn die Kamera sie in die Unschärfe zog. Keller war einer, dem seine Assis-tenten den Telefonhörer hinhielten ("Für Sie, Chef!"), dem sie die Büro- und Autotüren aufmachten und den sie leibstandartenmäßig sicherten, wenn er dem Besitzer des übel beleumdeten Nachtclubs Auge in Auge gegenübertrat.

    Nicht, daß er damit der einzige gewesen wäre, der seine Kollegen herumscheuchte. Trimmel in Hamburg brüllte seine Assistenten an, lobte und tätschelte, war quengelig und unberechenbar wie ein frustrierter Unteroffizier. Trotzdem war Trimmel kein Polizei-Beamter. Trimmel war ein Bulle, einer, der sich durchaus darüber klar war, daß er gegen einen übel beleumdeten Nachtclub (in dem sich die Damen auch schon einmal auszogen, während sie noch in der Schärfe waren, denn immerhin waren wir ja in Hamburg) über-haupt nichts ausrichten konnte, wenn er nicht irgendeinen Staatsanwalt im Rücken hatte.
    Daß Trimmel trotzdem gleich in seinem ersten Fall, dem "Taxi nach Leipzig" (1970) auf eigene Faust eine Extratour jenseits aller deutsch-deutschen Abgrenzungen durchzog, war schon fast eine Revolution in der Willy Brandt-Republik, die gerade erst einmal bei den Ostverträgen zur Kenntnis genommen hatte, daß es hinter dem Zonengrenze einen zweiten deutschen Staat gab. Dort drüben, waren die Kripobeamten vom "Polizeiruf 110", die acht Monate nach Trimmels erstem TATORT-Einsatz ihren Dienst antraten, nicht von der Kripo, sondern von der "K", waren keine Kommissare, sondern ehrlicherweise gleich Oberleutnants, die ihre Leutnants herum-scheuchten und ein wachsames Auge auf Verbrechen gegen sozialistische Menschen und sozialistisches Eigentum hatten.

    Trimmel war einer, der auch gut in den "Händler der vier Jahreszeiten" (1972) gepaßt hätte oder in "Angst essen Seele auf" (1973), ein Charakter, den man lieben oder hassen konnte, aber an dem man eben nicht unberührt vorbeiging wie an dem smarten kleinen Kommissar von Herbert Reinecker, der für die guten Menschen immer Mitgefühl und die für die bösen nur Verachtung übrig hatte. Verbrecher waren für Trimmel auch nicht immer notwendigerweise die, die die Waffe abgedrückt hatten, sondern auch schon mal die Drahtzieher im Hintergrund, die Anstifter mit den weißen Wirtschaftswunderwesten, denen man eben nicht in der letzten Filmminute das tränengeschwängerte Geständnis abringen konnte. ("Ich hab das nicht gewollt, das müssen Sie mir glauben, bitte!") Eine Erfahrung, die Trimmel wohl mit seinem Autor Friedhelm Werremeier teilte, dem Kriminalreporter, der für die Illustrierten im Willy Brandt-Land über Jürgen Bartsch und andere große Kriminalfälle geschrieben hatte.

    Von ähnlichem Kaliber waren auch die Fälle, die Zollfahnder Kressin alias Sieghardt Rupp, denn auch sein geistiger Vater war ein ehemaliger Reporter: Wolfgang Menge, Jahrgang 1924, ehemali-ger Korrespondent der "WELT" in Tokio und Hongkong und mit rund zwei Dutzend STAHLNETZ-Folgen krimigestählter Fernsehmann. Er jagte seinen sexy-flower-power-super-pop-op-Schnüffler immer wieder aus dem Rheinland quer durch halb Europa, bloß um am Ende meist seinen von Ivan Desny gespielten Widersacher im Hubschrauber, auf der Yacht oder einem sonstigen Kapitalistenge-fährt entkommen zu sehen.

    Kressin war der ladykiller in der zolibatären Bruderschaft der TATORT-Kommissare, einer, der es wie sein Ziehvater James Bond nie mit weniger als zwei Blondinen pro Film machte und des-sen Filmtitel auch keinen Zweifel daran ließen, wer hier der HELD war: "Kressin stoppt den Nordexpress" (1971).
    Kressin-Filme waren das, was ihre TATORT-Brüder immer herunterspielten: Fernsehen. Knallig, bunt und unterhaltsam  und da-bei doch zugleich so intelligent, wie es nur ein intelligenter Autor wie Wolfgang Menge schreiben konnte, der das Willy-Brandt-Land schon mit dem "Millionenspiel" (1970) nachhaltig verstört hatte. Kressin war auch einer der ersten, der es knallhart mit dem zu tun bekam, was wir heute "organisiertes Verbrechen" nennen: der Ge-sellschaft der Weiße-Kragen-Täter, die mit ihren Geschäften einen ganz anderen Schaden anrichteten, als die kleinbürgerlichen Bezie-hungs- und Gelegenheitsmörder mit ihren privaten Lebenstragödien.

    Für die Geständnisse in diesen Fällen war beim TATORT  ein anderer zuständig, wiederum ein kleiner, unscheinbarer Kommissar, der im Kleinwagen durch Norddeutschland fuhr und den Ge-schichten ohne Schlagzeilenpotential nachspürte. Klaus Schwarzkopf war Kommissar Finke, mehr Beichtvater als Bulle, einer, der wahrscheinlich keine Meinung zu Extremistenerlaß und Ostverträgen hatte, weil er sich für Politik nicht interesierte. Finke war der beharr-liche Frager für den sozialliberalen Tüftelkrimi, der zum Kriminaler umgeschulte Sozialpädagoge und Bewährungsgelfer. Wenn er in sei-ner kurzsichtig blinzelnden Unscheinbarkeit Motive und Möglichkeiten sortierte und allen mit der gleichen Aufmerksamkeit zuhörte, konnte man sich beruhigt zurücklehnen im Willy-Brandt und Helmut Schmidt-Land. Denn der Mord, dem er nachschnüffelte, ging auf keinen Fall auf das Konto irgendeiner Roten-Armee-Fraktion, hatte nichts mit dem Widerspruch von Kapital und Arbeit zu tun, sondern er war eine ganz und gar private Geschichte, ein Liebes- oder Eifersuchtsdrama, eine Affekthandlung womöglich, und mit fast hundert-prozentiger Sicherheit eine Beziehungstat. Aber um die aufzuklären, war Finke alias Klaus Schwarzkopf genau der Richtige. Ganz besonders wenn er es nach einem Drehbuch von Herbert Lichtenfeld und unter der Regie von Wolfgang Petersen tun konnte, der die norddeutsche Flachlandschaft in tiefe Bilder ohne Schimmelreiter-Pathos umsetzte und sich mit seinen Finke-TATORTEN das Ticket für "Das Boot" und eine Hollywood-Karriere erarbeitete.

    Eine ganz andere Landschaft war das Revier von Kommis-sar Haferkamp, dem Grübler aus Passion, schon fast krankhaft ab-hängig von kalten Frikadellen mit Senf und auch nach fünf Jahren Scheidung noch nicht von seiner Frau losgekommen. Haferkamps Revier war das Ruhrgebiet der Kohlenkrise, eine sterbende Indust-rielandschaft mit Zechensiedlungen und herrschaftlichen Villen, mit einem gewerkschaftlichen Organisationsgrad, der jedem Arbeitgeber den Angstschweiß auf die Stirn trieb und in der die Bürgermeisterposten bis heute noch von Genosse zu Genosse vererbt wurden. All das schien allerdings spurlos an Haferkamp alias Hansjörg Felmy vorbeizugehen, denn er war der Kommissar von der unglücklichen Gestalt, der mit seinem Sancho Pansa Kreutzer (alias Willy Semmelrogge) in einer Art Wohngemeinschaftsbüro im Essener Polizeipräsidium lebte, weil seine Privatwohnung so aussah, als hätte er sie samt Mobiliar von seiner Großmutter übernommen. Haferkamp trug einen Trenchcoat, lange bevor es durch Columbo wieder in Mode kam, und er hatte auch diese linkische Art des Jungen in den viel zu großen Schuhen, mit denen er seine Mörder aus der Reserve lockte. Aber während bei Columbo darunter italienische Einwanderer-Schlitzohrigkeit lauerte, war es bei Haferkamp ganz einfach seine Angst vor Frauen, die Furcht vor Enttäuschung und das ständige Mißtrauen gegenüber seinen Gefühlen, die ihm immer schon nach spätestens einer halben Stunde sagten, wer der Mörder ist, den er gerade suchte.
    Haferkamp war nicht auf dem Marsch durch die Institutionen, er hatte davon wahrscheinlich ebenso nur am Rande einmal et-was gehört wie von der Frauenemanzipation. Haferkamp war einer, der noch aufstand, wenn sein Chef ins Zimmer kam, und er hielt auch Frauen die Tür auf; als Mann wie als Kriminalist war er ein Auslaufmodell, und man konnte aus jeder seiner Gesten erahnen, daß er das auch wußte.
    Dennoch: Trotz all seiner Stoffeligkeit kam Haferkamp gut mit Frauen aus (oder war das umgekehrt?), und sicher nicht ohne Grund bekam er es deswegen oft bei seinen Fällen, die ihm von ver-schiedenen Autoren geschrieben wurden, mit Frauen zu tun. Sie waren die Dreh- und Angelpunkte von komplizierten Familien- und Liebestragödien oder manchmal auch kühl kalkulierende Luder, die einfach nur ihr Ding durchzogen.

    Als einzige Frau in der Kommissars-Riege der siebziger Jahre mußte sich Marianne Buchmüller (alias Nicole Heesters) bewähren. Symptomatisch, daß sie sofort zur "Buchmüllerin" mutierte und daß sie, wenn sie schon einmal zum Einsatz kommen durfte, es mit düsteren Ehegeschichten zu tun bekam, als sei das das einzige Terrain, auf dem ein Schüffler in Stöckelschuhen ihren männlichen Kollegen das Wasser reichen könnte. Marianne Buchmüller war wie Haferkamp und Finke ein guter Zuhörer, aber war sie von den Män-nern unterschied, war ihre Fähigkeit zur Emphathie, dem Nachvoll-ziehen und Nachempfinden der Gefühle. Wunsch oder Wirklichkeit - die Buchmüllerin war, was ihre Drehbuchautoren anging, zum gro-ßen Teil ein Männertraum - ein Traum des "neuen Mannes", im Helmut-Schmidt-Land gerade die Universität verließ und sich um-schaute, wie er "irgendwie" Geld verdienen und ohne seine Ansprü-che aufzugeben. Jedenfalls konnte Marianne Buchmüller genausogut staubsaugen wie Verhöre führen, ließ sich von ihrem Assistenten den Telefonhörer abnehmen und die Tür aufhalten und hörte als erste den Satz, den ihre Nachfolgerinnen in den achtzigern immer wieder zu hören bekamen: "Was - Sie sind der Kommissar?"

    Von all den neuen Männern und Frauen  unberührt geblie-ben war man unterdessen auf der anderen Seite der Alpen: Inspektor Marek aus Wien, wo die Kriminalpolizei Sicherheitsbüro heißt, war ein Kerl von altem Schrot und Korn, für den die Frauen Protokolle abtippten und Kaffee kochten. Wo Haferkamp schon an sich zweifelte, war Marek alias Fritz Eckhardt der von Selbstkritik unbeleckte Patriarch, der oft als sein eigener Hauptdarsteller unter eigener Regie sein eigenes Drehbuch verfilmte und deswegen seine Sicherheitsbü-ro-Mannschaft nach k.u.k-Maniern herumkommandieren konnte. Marek war ein Bulle, da glich er in vielen Zügen seinem Hamburger Kollegen Trimmel, und sein Wiener Schmäh konnte einen ekelhaft gefährlichen Unterton bekommen, wenn er sich einen wirklichen Ganoven zur Brust nahm. Als Tüftler in kleinbürgerlichen Mordfäl-len dagegen machte er eher eine unbeholfene Figur, wenn er sich wie die gute Onkel, vor den uns unsere Mütter immer gewarnt haben, an die Beteiligten heranmachte, und der professioneller Zapper durch die vormitternächtlichen Wiederholungssendeplätze macht aus gutem Grund einen großen Bogen um diese Marek-Wiederholungen und legt sich lieber auf die Lauer, um eine der seltenen "Kottan"-Reprisen vor die Gleitsichtbrille zu bekommen. Kottan ermittelte ebenfalls in Wien, und er war der Antichrist aller Bullem vom Schla-ge eines Marek: chaotisch, vulgär und in seinen Fällen, die ihm Helmut Zenker in seinen jeweiligen Darstellern (Peter Vogel, Franz Buchrieser, Lukas Resetarits) auf den Leib schrieb seiner Zeit um Jahrzehnte voraus - abgedrehte Gangster-Melodramen, trocken-ironische Bullen-Pastiches oder skurrile Milieustudien im Stil des Boulevardfernsehens, das erst mehr als zehn Jahre später über uns hereinbrechen sollte.

    Der ultimative Klassiker aus den siebzigern ist und wird aber immer "Derrick" sein, gestartet 1974, als aus dem Willy-Brandt-Land das Helmut-Schmidt Land wurde, und seitdem mit 281 Folgen bis Ende 1998 im Programm. Derrick alias Horst Tappert (oder umgekehrt, so genau weiß man es nicht), übernahm vom "Kommissar" nicht nur Herbert Reinecker als Drehbuchautor, sondern auch Fritz Wepper als Harry Klein und führte uns sicher bis fast ans Ende des Jahrhunderts - er begleitete den Übergang von Helmut-Schmidt-Land zu Helmut Kohl-Land und war sicherer Indikator für alle modischen Verirrungen seiner Zeit: Derrick trug Brillen mit verlaufsgetönten Tropfengläsern, die heute noch nicht einmal mehr an Kassenpatien-ten ausgegeben werden; er geisterte jahrelang in einem unförmigen Ledermantel durch die Szenen, in dem er wie ein MIR-Kosmonaut wirkte, und anhand der Breite der Revers' von Harrys Jacketts und der Farbe seiner Hemden kann man zielsicher das Produktionsjahr jeder Folge ermitteln. Überhaupt gibt es auch einige Theorien, daß es niemals die beiden Serien "Der Kommissar" und "Derrick" gab, sondern nur eine einzige, nämlich "Harry Klein". Nomen est omen? Harry, der Kleinbürger, der Mann aus der zweiten Reihe, treuer Telefonhörerabnehmer ("Für dich, Stephan!") und Türenöffner ("Komm, Stephan!"), eine Ikone der Pflichterfüllung und Selbstver-leugnung, dessen Altern wir über fast dreißig Jahre verfolgen konn-ten. Harry Klein, der deutscheste unter allen Kommissaren: der ewi-ge Beamte.

*** E N D E ***

Zuerst erschienen in:
Nina Schindler (Hsrgb.)
Die Flimmerkiste- Ein Fernseh-Kultbuch
Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1999


Der Autor:
Reinhard Jahn, Jahrgang 1955, lebt seit 1960 im Ruhrgebiet, trägt noch keine Gleitsichtbrille und arbeitet unter seinem Pseudonym H.P. Karr als Krimi-Autor. Neben Romanen und Hörspielen veröffentlichte er im Internet auch das "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren", in dem man weitere Informationen über die erwähnten Autoren und Serien findet:
http://www.krimilexikon.de

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